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Warum Karate?
Karate ist eine effektive Selbstverteidigung die vom ganzen Körper eingesetzt wird. Karate fördert nicht nur das Selbstbewusstsein und die Gelassenheit sondern auch die Körperbeherrschung. Bei einem Wettkampf hat es äußerste Priorität seinen Gegner nicht zu treffen.
Gute Gründe um Karate zu erlernen:
1. Karate fördert die Selbstbeherrschung
2. Karate fördert die Persönlichkeit
3. Karate fördert die Konzentration
4. Systematisch wird das Verantwortungsbewusstsein und die Achtung vor dem Gegner aufgebaut
5. Karate kann von Menschen aller Alterstufen erlernt werden
6. Karate bietet zudem einen idealen Ausgleich zum Alltagsstress
7. Karate bietet verschiedene Anforderungen für Körper und Geist
8. Karate sorgt dafür das man bewusst atmet und sich konzentriert, um im einen Kampf mit “leeren Händen” zu siegen
9. Karate lehrt Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit im hohen Maße
Was ist Karate?
Was nur ganz wenige wissen, ist, das Karate den Ursprung in Indien hat. Erst vor einigen Jahrhunderten fand Karate den Weg nach China und wurde dann in Japan traditionell und modernisiert.
“Karate - Do” spiegelt die fernöstliche Philosophie da und bedeutet wörtlich übersetzt “der Weg der leeren Hand”, bzw. der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos mit leerer Hand. Der Karateka befreit sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen um bei dem was ihm begegnet, angemessen zu handeln.
Beim Karate ist nicht das “siegen” ausschlaggebend, sondern eher die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. An erster Stelle steht immer die Achtung seines Gegners.
Wer denkt das Karate eine Zirkusreife Artistik, mit Bretterzerschlagen ist, hat sich geirrt. In Wirklichkeit besteht Karate aus Selbstdisziplin , Verantwortungsbewusstsein und reiner Körperbeherrschung. In der Kihon (Grundschule) wird dieses systematisch aufgebaut.
Zum Karate gehören aus Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation die die Konzentrationsfähigkeit steigert und die eigene Körperwahrnehmung schult.
Karate wird heute meist als Selbstverteidigung angewendet um sich im Notfall verteidigen zu können. Dabei ist es völlig uninteressant welche körperliche Statue der Karateka hat, ausschlaggebend sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät kann sich auch verteidigen.
Besonders für Frauen und Mädchen ist Karate nicht nur ein Selbstverteidigungssport.
Wettkämpfe und Traditionen
Beim Karate gibt es zwei Unterschiedliche Wettkampfmethoden.
Die eine ist die Kumite (Freikampf) wobei sich zwei Karateka gegenüber stehen und versuchen wertbare Stoß-, Schlag- und Tritttechniken anzubringen. Verletzungen der Kampfpartner sind ausgeschlossen und führen zu einer Disqualifizierung.
Die zweite ist die Kata (Form). Sie besteht aus genau festgelegten Angriffs- und Abwehrtechniken gegen mehrerer imaginärer Kampfpartner die sich aus verschiedenen Richtungen nähern. Man unterscheidet rund 50 verschiedene Katas , deren Ästhetik im Einklang von Kampfgeist, Dynamik und Rhythmik liegen.
Einige Katas wurde von Generation zu Generation vererbt,und sind mitunter Zeuge der Tradition des Karate.
